sitze in eine decke gewickelt an meinem schreibtisch und bin kaum in der lage mich zu bewegen. eigentlich sollte ich mich schon längst auf den weg machen um zu sarah zu fahren. aber ich bin nicht in der lage. ich hatte einen gefühlsausbruch der anderen art. bei mir brechen gedanken, texte und lieder gerade richtige dämme und dann fließen die tränen. über mein leben, die taten, die ich nicht mehr rückgängig machen kann. aber vor allem über das was ich nie gemacht habe und für was es nun schon lange zu spät ist. wieso kann man die zeit nicht einfach zurückdrehen?
diese unbändige traurigkeit und die panik vor meinem leben holt mich in letzter zeit immer öfter ein. es geht alles so schnell. viel zu schnell. ich bin nicht einmal in der lage es richtig zu lenken, obwohl ich es so angestrengt versuche. möchte nicht mehr abhängig sein, sondern es alleine in den griff bekommen. warum ist das nur so verdammt schwer? ich dachte mir wir wären alle gut erzogen worden fürs leben und hätten genug in der schule gelernt. aber mir kommt das nicht so vor. oft fühle ich mich so oft in letzter zeit unwissend und nicht in der lage eine situation einzuschätzen und zu meistern.
als ich etwa vor 2 tagen mit meinem ged telefonierte meinte er ich hätte schon lange nicht mehr so gut und glücklich geklungen. komisch wie sehr ich meine gefühle für die außenwelt verbergen kann. obwohl ich das gefühl habe als breche in mir alles zusammen. nichts mehr was mich hält und stützt. nur diese leere in mir und das nicht wissen was man mit sich anfangen soll.