einfach leben

die schwierigkeiten des lebens und des „anders seins“

die welt um mich rum verschwindet… Januar 7, 2008

Gespeichert unter: gesammelte gedanken aus den weihnachtsferien — schokofee @ 7:12

Ich bin allein. Allein mit ihm. Nehme nichts anderes mehr wahr. Es ist als würde man die allerbeste droge des universums konsumieren. Die sorgen verschwinden für den moment. Es scheint alles still zu stehen. Wir und die menschen um uns herum bewegen sich in zeitlupe. Ich höre es knistern und frage mich ob es das feuerwerk in meinem körper ist oder die musik die lautstark im hintergrund spielt. Es lässt sich nicht mehr sagen welcher beat gerade gespielt wird, da ich nicht mehr in der lage bin etwas anderes als sein lachen, seinen atem, seine stimme und das pochen meines herzens wahrzunehmen. Ein einziger augenblick wo wir fast übermannt werden, die lippen immer näher kommen um im letzten moment zu stoppen um doch einen zug der zigarette in meiner hand zu nehmen. Wir berühren uns ganz leicht, als ich ihm auch eine gebe. Es ist als würde ich einen stromschlag bekommen. Sehe auch in seinen augen die verwunderung. Bleibe auf distanz um ihm nicht zu nahe, nicht in versuchung zu kommen. Weiß dass es nicht richtig wäre. Will mich nicht mehr emotional an ihn binden und keine enttäuschungen mehr erleben.

Liege verwirrt im bett meines freundes und kann nicht schlafen. Er ebenso wenig. Kann nicht einschätzen wieso. Ob er etwas spürt? Muss er fast. Es war wohl nicht zu übersehen, dass ich immer noch an ihm hänge. Ich versuche mit ihm über alles zu reden. Aber er blockt ab, nimmt mich in den arm und küsst mich. Eine der schönsten liebeserklärungen, die ich mir vorstellen kann. Er hat nichts zu befürchten. Hab ihn viel zu gerne um zu riskieren ihn nicht mehr in meiner nähe wissen zu können. Fange erstmals wieder an mich einem menschen zu öffnen. Denke mir fast er wäre der mann meines lebens.

Aber wie scheint zu langsam für ihn. Er schmeißt mich aus seinem leben.

Und jetzt? Nun ich habe erkannt, dass es etwas wunderbares sein kann einen menschen zu haben der dich versteht, sich liebevoll um dich kümmert und dir all seine liebe geben will. Solange du seine gaben annehmen kannst und deinen teil zurückgibst. Ich konnte nicht 100% von mir geben, aus angst vor verletzungen und annehmen konnte ich auch nicht alles. Warum? Keine ahnung.

Ich vermisse dich!

 

vermisse dich Januar 7, 2008

Gespeichert unter: gesammelte gedanken aus den weihnachtsferien — schokofee @ 7:09

 

Wo bist du? Ich suche dich in jedem haus, jedem zimmer das ich betrete, in jeder stadt, in jedem meiner gedanken. Ich suche und suche, aber du bleibst im verborgenen. Manchmal kommst du für einen kurzen augenblick aus deinem versteck hervor, nur um wieder zu verschwinden als ich anfange dich zu sehen. Es ist dieser ganz bestimmte moment, wo ich beginne dich zu lieben, in dem du mir auch schon wieder entglitten bist und nur dieses gefühl, völlig allein auf dieser welt zu sein bleibt.

Lauf nicht immer vor mir davon. Ich brauche dich doch so sehr! Bleib da! Komm zurück! Bitte!

Mach mich ganz. Setz mich bitte zusammen, bin zersprungen vor glück und in den teilen gefangen. Bin dein mädchen für alles, für alles und nichts. Und so unglaublich glücklich wenn du mit mir sprichst.

Du nimmst meine gedanken völlig ein. Vermisse dich, hasse dich, liebe dich, verarbeite alles, vergesse dich… und dann ganz plötzlich kommt die erinnerung zurück, in momenten wo ich es am wenigsten erwarte. Und es tut immer noch so weh!

Kann mit anderen wieder einmal nicht über meine gefühle sprechen. Bin in mir selber gefangen und versuche mit aller kraft aus meinem gefängnis auszubrechen, doch je mehr ich es versuche, desto weiter falle ich.